AZ's Blog » XMonad https://azapps.de Einmal mit Profis arbeiten… Sat, 28 Jun 2014 13:46:52 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.2.4 Systemd: slock beim Wechseln in den suspend anschalten https://azapps.de/blog/2012/09/27/systemd-slock-beim-wechseln-in-den-suspend-anschalten/ https://azapps.de/blog/2012/09/27/systemd-slock-beim-wechseln-in-den-suspend-anschalten/#comments Thu, 27 Sep 2012 08:00:39 +0000 https://azapps.de/?p=115 In der Zeit vor Systemd war die Prozedur um meinen Rechner schlafen zu legen und den Zugriff für andere zu sperren ziemlich aufwändig: Ich brauchte ganze zwei Tastenkombinationen dafür (SUPER+X für slock und FN+F4 für den Suspend). Lange Zeit (2 Wochen oder so) konnte ich mein Notebook nicht mit schlafen legen und slock anschalten. Dieses Problem habe ich endlich behoben.

Die Anleitung funktioniert genauso einfach auch mit anderen screensavern aber für slock musst du den Code nur kopieren.

Wir benötigen lediglich einen Service, welcher aktiv wird, sobald man versucht den Rechner schlafen zu legen (Suspend oder Hibernate). Dann wird einfach slock gestartet.

Lege dazu einfach ein Unit-File in /usr/lib/systemd/system/slock.service an und fülle dieses mit folgendem Inhalt:

[Unit]
Description=Lock X session using slock
After=sleep.target

[Service]
User=[Dein Username hier]
Type=forking
Environment=DISPLAY=:0
ExecStart=/usr/bin/slock

[Install]
WantedBy=sleep.target

Der Code sollte verständlich sein. Nachdem man den Rechner schlafen legen will, wird slock angeschalten. Ich habe beobachtet, dass slock sofort angeschalten wird und nicht erst nachdem der Rechner aufwacht. Wenn man statt After Sleep hinschreibt, dann wird slock gestartet und erst nachdem man die Sperre aufgehoben hat, wird der Rechner schlafen gelegt. Das ist ziemlich nervig und geht leicht am Ziel vorbei.

Und damit man nicht jedes mal systemctl suspend eintippen muss, habe ich mir in meine Xmonad.hs noch ein Shortcut eingearbeitet. Füge dazu einfach in die Funktion keyBindings noch folgende Zeile ein:

	, mod4Mask > xK_v > spawn "systemctl suspend"

Nachdem du die Konfiguration erneut eingelesen hast (meist MOD+Q), kannst du auch diese Tastenkombination benutzen. Bei mir ist dies MOD+V, da das V so schön praktisch neben dem X (nur slock) liegt. Klingt komisch, ist aber so (NEO).

„Und warum hast du das nicht mit einem Sleep-Hook gemacht?“ – Weil es bei mir nicht ging. Wenn du weißt, wie, schreib einen Kommentar.

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Wozu eine Desktopumgebung? – Ich hab XMonad https://azapps.de/blog/2012/09/25/wozu-eine-desktopumgebung-ich-hab-xmonad/ https://azapps.de/blog/2012/09/25/wozu-eine-desktopumgebung-ich-hab-xmonad/#comments Tue, 25 Sep 2012 08:28:28 +0000 https://azapps.de/?p=101 „If you feel sad, stop being sad and use awesome XMonad instead“ Das schlimmste an dem Ursprungszitat ist der Ursprung, aber das ist ein anderes Thema.

Meine Verhältnis zu Desktopumgebungen

Ich finde es interessant, wie sich meine Nutzung von Desktopumgebungen verändert hat. Es gab ja mal eine Zeit, da war ich Windows-User. Da war so Mausbasiert. Um irgendeine Einstellung zu finden durfte man sich mit der Maus durch tausende von Menüs hangeln. Zwischenzeitlich habe ich mal KDE benutzt – Viel zu viel Bewegung, viel zu viel Klicky-Bunti. Irgendwann kam GNOME 2. Schön schlicht, viele Mausbewegungen, naja. Dann hat  irgendein Ubuntu-Mensch Unity rausgehauen. Ich kam damit ziemlich gut zurecht, man hatte halt seine Shortcuts und die Icons – Einstellen konnte man nichts, aber das hat mich nicht wirklich gestört.

Dann habe ich mit dem Studium angefangen. Ich wurde erst zu ArchLinux überredet – Ich bereue es nicht (ArchLinux ist toll). Ich hatte erst GNOME2, probierte GNOME3 aus (bäh), Cinnamon kam auch dran, war komisch. Ich bin schließlich bei XFCE hängen geblieben. Habe mir alles schön eingerichtet, zurecht konfiguriert und dann kam wieder der Typ an: „Hehe ich nutz jetzt XMonad – Das ist toll“. Naja, musste ich ausprobieren.

Fazit

Es hat ewig gedauert, bis ich ein halbwegs benutzbares System hatte. Aber ich muss sagen, ich bereue es bis heute kein bisschen. Wenn man erstmal eine gute Konfiguration hat, macht XMonad viel spaß, ist, wenn man weiß wie sehr gut zu bedienen. Weiterhin ist man kaum auf die Maus angewiesen. Aber das beste Feature: Jemand der keine Ahnung hat, kann es nicht bedienen :P.

Meine Konfiguration

Ich habe logischerweise XMonad als Window-Manager, auf eine Desktopumgebung verzichte ich ganz. Zusätzlich habe ich noch XMobar mit den wichtigsten Sachen ganz oben auf dem Bildschirm. Zum öffnen der Programme benutze ich dmenu(-run). Mehr habe ich nicht, mehr brauch ich derzeit auch nicht.

Zusätzlich wird das Paket xmonad-contrib benötigt.

XMonad-Config

Die Konfigurationsdatei liegt in ~/.xmonad/xmonad.hs und ist wie XMonad selber in Haskell geschrieben.

Den Download gibts hier: xmonad.hs

Eingestellt sind folgende Sachen:

Shortcut Bemerkung
Lauter/Leiser/Mute Stellen den Amixer entsprechend ein
MOD+D Startet dmenu, Damit kann man nun beliebige Programme starten
MOD+X Startet slock und sperrt den Bildschirm
MOD+Pfeil rechts/links Wechselt zum rechten/linken Workspace (1 ist der am weitesten Links :P)

Ansonsten nutze ich die Standart-Shortcuts und habe keine Speziellen Einstellungen. Als Terminal benutze ich Sakura, weil es so schön minimalistisch ist, obwohl es leider manchmal ziemlich nervt.

XMobar-Config

Hier liegt die Konfigurationsdatei in ~/.xmobarrc.

Den Download gibts hier: .xmobarrc

Meine XMobar zeigt mir folgende Informationen an:

  • CPU-Auslastung
  • RAM
  • WLAN-Verbundung
  • Akkustand
  • Geöffnete Workspaces+Titel des aktuellen Fensters
  • Datum und Uhrzeit
  • Wetter (Du musst dir leider die entsprechende ID selber suchen, ich habe den Link mit der suche verschmissen)

Alles weitere gibt es auf den entsprechenden Dokumentationsseiten nachzulesen.

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